
Auf den ersten Blick wirkt das Jakobskreuzkraut wie eine harmlose gelbe Blume, doch der Schein trügt. Diese Pflanze enthält eine hohe Konzentration an Giftstoffen. Falabellas verträgt nur etwa 51 µg/m³T dieses Giftstoffs, bevor es potenziell tödlich wird.
Jakobskreuzkraut erkennen
Das Aussehen des Jakobskreuzkrauts zu kennen, ist wichtig, um es rechtzeitig zu erkennen und zu entfernen. Obwohl es auf den ersten Blick wie eine fröhliche, gelbe Blume aussieht, ist es hochgiftig. Insekten lieben es, für Falabellas hingegen ist es eine potenziell tödliche Pflanze. Jakobskreuzkraut kann bis zu einem Meter hoch werden. Die gelben Blüten stehen dicht beieinander und bilden eine doldenartige Blütenstandsform. Der Stängel ist kräftig und im oberen Bereich verzweigt, während die Unterseite oft purpurrot, rot oder braun ist. Die Blätter sind unregelmäßig am Stängel angeordnet.
Das Jakobskreuzkraut blüht von Juni bis Oktober und wächst an Wegrändern, in Stadtparks und Naturschutzgebieten. Manchmal breitet es sich auf Pferdekoppeln aus und stellt dort eine erhebliche Gefahr für die Weidetiere dar. Wenn Jakobskreuzkraut nur in geringen Mengen auf einer Weide wächst und die Falabellas ausreichend anderes Futter finden, fressen sie in der Regel drumherum. Wird das Jakobskreuzkraut jedoch zertreten und gelangt ins Heu, entsteht dadurch eine Gefahr.
Das Gift des Jakobskreuzkrauts
Obwohl Jakobskreuzkraut appetitlich aussieht, kann es für Falabellas tödlich sein. Auf der Weide schmeckt die Pflanze bitter, was als Abwehrmechanismus gegen Tiere dient. Wird Jakobskreuzkraut jedoch gemäht und landet im Heu, wird es gefährlich. Im getrockneten Zustand verliert die Pflanze Duft, Farbe und Geschmack, sodass Pferde ihre Giftigkeit nicht erkennen. Die giftigen Substanzen, Pyrrolizidinalkaloide (PAs), befinden sich hauptsächlich in Blättern und Blüten, wobei die Blüten doppelt so viel Gift enthalten wie die Blätter. Frisst ein Falabella Jakobskreuzkraut, gelangen die Giftstoffe in den Darm und werden von der Leber in noch schädlichere Substanzen umgewandelt. Dieser Prozess führt allmählich zum Absterben der Leberzellen, was letztendlich zum Tod des Falabella führen kann.
Symptome und Auswirkungen einer Jakobskreuzkrautvergiftung
Die Symptome einer Jakobskreuzkrautvergiftung können sich mit der Zeit verschlimmern. Da sich das Gift langsam anreichert, werden die Symptome allmählich sichtbar. Zu den Warnzeichen gehören:
– Lethargie und Müdigkeit
– Mattlack
– Durchfall
– Verminderter Appetit
– Gewichtsverlust
– Übermäßiger Durst
- Zustandsverlust
– Überempfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht
Verschlimmert sich die Vergiftung, können die Toxine Herz und zentrales Nervensystem schädigen und zu Koordinationsstörungen, Unruhe, Fehlhaltungen und sogar starken Schmerzen, Schluckbeschwerden und Sehverlust führen. Stuten, die Jakobskreuzkraut fressen, können das Gift über die Milch an ihre Fohlen weitergeben; dies muss unbedingt vermieden werden.
Lernen, Erkennen und Entfernen!
Die Bekämpfung des Gemeinen Jakobskreuzkrauts ist aufgrund seiner Überlebensstrategien schwierig. Entfernen Sie das Gemeine Jakobskreuzkraut immer mitsamt der Wurzel und tragen Sie Handschuhe, um sich vor dem giftigen Pflanzensaft zu schützen, der Blasen verursachen kann. Seien Sie besonders vorsichtig zwischen Juni und Oktober, da dies die Blütezeit der Pflanze ist. Die Vorbeugung von Gemeinem Jakobskreuzkraut auf Wiesen ist unerlässlich, um Ihre Falabellas vor den potenziell tödlichen Auswirkungen dieses Giftes zu schützen.
Gehen Sie beim Entfernen des Jakobskreuzkrauts strategisch vor, damit Ihre Falabellas gesund und sicher bleiben.
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